Auch Betreuungs- und Assistenzkräfte in der Pflege benötigen Wissen und Fähigkeiten, um angemessen auf die Bedürfnisse von schmerzgeplagten Menschen einzugehen. Handelt es sich hier doch um wichtige Berufsgruppen, die intensiv mit Menschen arbeiten und Veränderungen durch ihren regelmäßigen Kontakt mit ihnen frühzeitig wahrnehmen können. Zu wissen worauf man achten sollte, ist dabei eine wesentliche Grundlage.
Das Erleben von Schmerzen hat große Auswirkungen auf das gesamte körperliche, psychische und soziale Befinden von Menschen. Manchmal werden sie von Betroffenen nicht immer eindeutig geäußert oder können nicht mitgeteilt werden. Dann sind gute Wahrnehmung und Beobachtung von größter Bedeutung. Schmerzen zu erkennen, zu behandeln und möglichst zu lindern sind Ziele, die im Team bearbeitet werden.
Schwerpunkte des Seminars sind daher
• Die Bedeutung des Phänomens Schmerz
• Wahrnehmung und Beobachtung bei Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen, bei Menschen mit und ohne Demenz
• Schmerzlinderung im Rahmen des Pflege- und Therapieplans durch nicht-medikamentöse Methoden.
Gerade die Nicht-medikamentösen Maßnahmen, also die Therapiemethoden ohne den Einsatz von Arzneimitteln, sind in der Regel fester Bestandteil eines Behandlungsansatzes für Menschen mit chronischen Schmerzen. Sie bieten die Chance, die individuellen Wünsche der Menschen zu berücksichtigen. In der Veranstaltung werden folgende Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt: Aromapflege, Wickel und Auflagen, Einreibungen und Massagen, Kälte- und Wärmeanwendung, Entspannungsverfahren, Lagerungen, Licht- und Farbtherapie.
Dieses Seminar dient bei Bedarf auch als jährliche Pflichtfortbildung für zusätzliche Betreuungskräfte (Alltagsbegleiter*innen oder Präsenzkräfte) nach § 53c SGB XI.
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