Der Umgang mit Todeswünschen, Suizidgedanken und Entscheidungen am Lebensende ist nicht leicht und stellt Fachkräfte vor komplexe ethische, emotionale und fachliche Herausforderungen. Selbst hospizlich oder palliativ begleitete Menschen äußern gelegentlich den Wunsch, nicht mehr leben zu wollen bzw. das Leben verkürzen zu wollen, damit es „endlich vorbei sei“. Diese oder ähnliche Äußerungen tragen oft zu Unsicherheit, Irritationen und Hilflosigkeit der Betreuungs- und Pflegekräfte bei, die diese Menschen begleiten möchten. Hinzu kommt die inzwischen auch in Deutschland legale Option der Suizidassistenz. Immer häufiger werden Mitarbeitende in Einrichtungen nach dieser Möglichkeit gefragt. Dies führt zu weiteren Unsicherheiten und wirft Fragen auf wie diese: Wie gehen wir damit um, welche Haltung wird kommuniziert, gibt es Vorgaben vom Träger, wie stehe ich persönlich dazu und spielt das eine Rolle? In diesem Seminar tauschen Sie sich über diese und andere ethisch herausfordernde Situationen aus. Sie reflektieren mögliche praxisnahe kommunikative Ansätze, um Gespräche in solch herausfordernden Situationen sicher, empathisch und respektvoll führen zu können. Sie erhalten Antworten auf die Frage, wie Sie Menschen begegnen können, die einen Todeswunsch äußern. Sie stärken die eigene professionelle Haltung durch den fachlichen Austausch und gehen letztlich mit mehr Sicherheit aus der Veranstaltung in Ihre Praxis. Diese Veranstaltung beinhaltet täglich ein reichhaltiges Mittagsbuffet sowie kalte und warme Getränke.
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