Einführung und rechtliche Grundlagen
- Einführung in die zentralen Begriffe sowie die Definition von Feel Good Management und Betrieblichem Gesundheitsmanagement
- Die 3 Säulen des BGM
- in- und externe Akteure des BGM
- Analyse der Ziele und des Nutzens beider Ansätze zur Steigerung der Produktivität sowie der Mitarbeiterzufriedenheit
- Detaillierte Abgrenzung der Rollen und spezifischen Aufgaben von Feel Good Managern im Vergleich zu BGM Verantwortlichen
- Vermittlung der rechtlichen Rahmenbedingungen basierend auf dem Arbeitsschutzgesetz, Arbeitszeitgesetz, SGB IX, Mitbestimmungsgesetz
- Erläuterung der betrieblichen Fürsorgepflichten des Arbeitgebers
- Richtlinien zum Datenschutz bei der Verarbeitung von Gesundheitsdaten im BGM
- Analyse von Praxisbeispielen zur erfolgreichen Implementierung dieser Konzepte in Unternehmen
Physiologische und psychologische Grundlagen
- Vermittlung von Grundlagen der Physiologie und Anatomie sowie typischer Krankheitsbilder im Arbeitsumfeld
- Einführung in die Psychologie und die Betrachtung typischer Krankheitsbilder infolge psychischer oder sozialer Belastungen
- Strukturierte Planung und Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen
- Bewertung der Ergebnisse sowie Ableitung und Evaluation konkreter Maßnahmen
Analyse der Unternehmenskultur und Bedürfnisse
- Definition der Unternehmenskultur und deren Bedeutung für die Gesundheit und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz
- Anwendung der SWOT Analyse zur Identifikation von Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken
- Analyse der Fehlzeiten und Überstunden sowie der Erfahrungen aus dem Betrieblichen Eingliederungs-Management
- Durchführung von Mitarbeiterbefragungen und Interviews zur Bedarfsermittlung
- Systematische Analyse von Stressoren und allgemeinen Gesundheitsrisiken im Arbeitsalltag
- Einsatz digitaler Tools und Feedbacksysteme als Werkzeuge für die Datenerhebung
- Erstellung eines fundierten Maßnahmenplans auf Grundlage der erhobenen Analysedaten
Gesundheitsfördernde Maßnahmen in der Praxis
- Vermittlung der grundlegenden Prinzipien der Betrieblichen Gesundheitsförderung
- BGF-Maßnahmen auf Grundlage des Präventionsleitfadens der Krankenkassen
- Gestaltung der Ernährung am Arbeitsplatz durch gesunde Kantinenangebote oder Obstkörbe
- Förderung der Bewegung durch Sportprogramme und die Bereitstellung ergonomischer Arbeitsplätze
- Stärkung der mentalen Gesundheit und Stressabbau durch Yoga oder Meditation
- Etablierung einer gesunden Pausenkultur
- Nutzung von Gamification und spielerischen Ansätzen zur Motivation der Mitarbeitenden
- Strategien zur nachhaltigen Integration gesundheitsfördernder Maßnahmen im Unternehmen
- Budgetierung und Finanzierung
Stressmanagement und Resilienzförderung
- Untersuchung der Ursachen und vielfältigen Folgen von Stress am Arbeitsplatz
- Einübung von Stressbewältigungstechniken wie Achtsamkeitsübungen
- Anwendung von Atemtechniken und verschiedenen Meditationsformen
- Methoden zum Zeitmanagement und zur effektiven Priorisierung von Aufgaben
- Durchführung von Resilienztraining zur Stärkung der psychischen Widerstandskraft von Mitarbeitenden und Führungskräften
- Durchführung regelmäßiger Gesundheitschecks als Präventionsmaßnahme
- Planung von Aufklärungskampagnen zur aktiven Stressbewältigung
- Aufbau von Gesundheitsteams die als Multiplikatoren innerhalb des Unternehmens agieren
Kommunikation und Mitarbeiterbindung
- Bedeutung von psychologischer Sicherheit für Gesundheit und Leistungsfähigkeit durch Anwendung von Kommunikationstechniken wie aktives Zuhören oder gewaltfreie Kommunikation
- Etablierung einer konstruktiven Feedbackkultur zum Geben und Annehmen von Rückmeldungen
- Entwicklung von Strategien zur Stärkung des Teamgeistes und der Mitarbeiterbindung
- Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zwischen der Belegschaft und den Führungskräften
- Organisation regelmäßiger Teammeetings für einen besseren Informationsfluss
- Nutzung digitaler Plattformen für eine transparente interne Kommunikation
Verantwortung der Führungskräfte
- Sensibilisierung der Führungskräfte für ihre Verantwortung bei der Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden
- Vermittlung wertschätzender Führungsstile als zentraler Leadership Ansatz
- 5 Stufen-Modell des zielorientierten Fehlzeiten-Managements
- Aktive Unterstützung der Work Life Balance innerhalb der Teams
- Erkennen von Warnsignalen bei psychischen Belastungen von Mitarbeitenden
- Unterstützung betroffener Personen und gezielte Weiterleitung an zuständige Fachstellen
- Frühzeitiges Erkennen und Ansprechen von Konflikten im Arbeitsalltag
- Einführung in grundlegende Mediationstechniken zur Konfliktlösung
Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Prüfung
- Einsatz von Gesundheitsplattformen, Digitalen Gesundheitsanwendungen, sowie Apps und Wearables im Rahmen des BGM
- Bereitstellung von E-Learning Programmen zur individuellen Gesundheitsförderung
- Sicherstellung von IT Sicherheit und Datenschutz beim Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten
- Entwicklung umweltfreundlicher Arbeitsplätze im Sinne von Green Offices
- Förderung nachhaltiger Mobilitätskonzepte wie Fahrrad Leasing oder Job Tickets
- Festlegung von Key Performance Indicators zur Messung des Projekterfolgs
- Budgetierung und Finanzierung von BGM-Maßnahmen
- Anwendung von Methoden zur Evaluierung der durchgeführten Maßnahmen
- fachpraktische Prüfung: Erarbeitung eines BGM-Konzept und Präsentation
Personalführung
- Führungsbeteiligte
- Vorgesetzte
- Mitarbeiter
- Weisungen
- Aktuelle Herausforderungen der Führung (z. B. hybride Teams, Führen aus dem Homeoffice, Krisenmanagement)
- Ethische Führung
- Corporate Social Responsibility (CSR)
- Nachhaltige Personalstrategien
- Umgang mit Diversität und Inklusion
- Ethischer Einsatz von KI im Personalwesen (Bias, Transparenz, Datenschutz)
Führungsmittel
- Prozessbezogene Führungsmittel
- Ziele (Arten, Management by Objectives)
- Informationsbezogene Führungsmittel
- Aufgabenbezogene Führungsmittel
- Personenbezogene Führungsmittel
Führungsstil
- Führungsstile und Führungsdimensionen
- Führungsmodelle
- Leadership in der VUCA-Welt (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität)
Personalentwicklung
- Personalbildung (Ausbildung, Fortbildung, Umschulung)
- Agile Personalentwicklung, New Work, Selbstgesteuerte Teams
- Talentmanagement
- Bildung außerhalb des Arbeitsplatzes
- Multimedia, Digitalisierung
- Kontrolle
- Mentoring
- Coaching
- Personalförderung
- Fördergespräch
- Fördermaßnahmen
- Organisationsentwicklung
- Diversity Management
- Nachhaltige Personalentwicklung
Personalplanung
- Ziele (Aufgaben, Einbindung, Bedingungen)
- Durchführung (Zeitraum, Inhalt, Detaillierung, Planungsart)
- Personalbestandsplanung
- Personalbeschaffung
- Personalbedarfsplanung
- Personaleinsatzplanung
- Personalveränderungsplanung
- Personalentwicklungsplanung
- Personalkostenplanung
- Nachhaltige Personalbeschaffung (Green Recruiting)
Personalfreistellung
- Freistellung
- Kündigung
- Abwicklung
- Sozialverträglichkeit und rechtliche Rahmenbedingungen
Personalverwaltung
- Personalaktenführung
- digitale Personalakte
- Einsatz von KI in der Personalverwaltung
- Interne, schriftliche Prüfung
Grundlagen der Kommunikation
- Teambuilding
- Kommunikation – was bedeutet das?
- Wie funktioniert Informationsaustausch?
- Kommunikationsmodelle
- Das Kommunikationsmodell von Watzlawick
- Das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun
- Kommunizieren Frauen und Männer anders?
Grundlagen des Konfliktmanagements
- Konfliktdefinition
- Konfliktarten
- Eskalationsstufen
- Konflikte erkennen
- Konflikte nutzen
- Die eigene Einstellung zu Konflikten
- Konfliktlösung
Methoden zur Konfliktbewältigung
- Die Transaktionsanalyse
- Grundelemente der Transaktionsanalyse
- Praktische Anwendungsmöglichkeiten
- Wichtige Grundüberzeugungen und Grundeinstellungen
- Erkennen eigener Stärken und Schwächen
- Wie kommuniziere ich optimal?
- Wie kann ich andere besser überzeugen?
- Wie reagiere ich auf Provokationen?
- Erkennen von Manipulationsversuchen
- Der Einfluss einer wertschätzenden inneren Grundhaltung auf den Gesprächsverlauf
- Gründe für Kommunikationsstörungen erkennen
- Erkennen von Konfliktmustern
- Die Modelle der TA: Das Persönlichkeitsmodell, das Kommunikationsmodell, das Rollenmodell
- Drei Regeln der Transaktionsanalyse
- Die drei Ich-Zustände: Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich
- Arbeiten mit dem „Inneren Team"
- Das Modell des „Inneren Teams"
- Innere Pluralität
- Kooperative Führung
- Innere Teamkonflikte
- Der innere Teamaufbau
- Praktische Umsetzung
- Gewaltfreie Kommunikation
- Grundlagen der GFK in Theorie und Praxis
- Die vier Schritte: Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse, Bitten
- Selbst- / Fremdeinfühlung, Empathie in Konflikten
- Umgang mit Ärger, Wut und mit starken Emotionen
- Zustimmung / Ablehnung (Nein sagen, Ja sagen)
- Vorwürfe in hilfreichen Dialog wandeln
- GFK und das innere Team
- Das eigene Kommunikations- und Konfliktverhalten reflektieren
- Die verschiedenen Möglichkeiten eine Botschaft zu hören und sich selbst auszudrücken
- Eskalationsdynamiken und Konfliktverläufe
- Umgang mit Aggression und offener Gewalt
- Dankbarkeit und Wertschätzung
- Dimensionen der Bedürfnisse
- Gewaltfreie Kommunikation im Alltag
- Typenindikatoren-Modelle
- Erstellen des eigenen Persönlichkeitsprofils
- Das eigenen Verhalten reflektieren und verstehen
- Das Verhalten anderer verstehen und respektieren
- Unterschiede der Persönlichkeitstypen und der Verhaltensweisen
- Erfolgreiche Strategien im Umgang mit anderen
- Das Konfliktgespräch
- Gesprächsstrategien sinnvoll einsetzen
- Vorbereitung von Gesprächen
- Zielorientierung im Gespräch
- Aktives Zuhören
- Fragetechniken
- Überzeugende Argumentation
- Umgang mit Einwänden
- Interne, schriftliche Prüfung