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Rosenbrock Dirk
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In Zusammenarbeit mit Neuro Performance Coaching GmbH
Ziel der Fortbildung
Inhalt der Fortbildung
Zielgruppe
Der Workshop richtet sich an alle Therapeuten aus der Weiterbildung „Neurozentriertes Training – Einführungskurs“
Ausführliche Beschreibung Inhalte
Im Fortführungskurs der Weiterbildungsreihe für Neurozentriertes Training und der Anwendung im therapeutischen Setting werden zu Beginn die wichtigsten Erkenntnisse und Grundlagen aus dem Einführungskurs wiederholt.
Insbesondere die Bedeutung des Nervensystems für Bewegung, Schmerz, Bewegungseinschränkungen, … wird nochmals betont. Die Arbeitsweise des Nervensystems mit dem sog. Input-Verarbeitung-Output-Modell bildet die Grundlage für die Anwendung des Neurozentrierten Trainings in der Therapie. Mit Hilfe gezielter Interventionen, die sich auf das Training der Inputsysteme konzentrieren, wird dem individuellen Nervensystem mehr Sicherheit vermittelt, was zu höherer Bewegungskompetenz und verringerter Schmerzwahrnehmung führt.
Dabei stehen speziell die bewegungssteuernden Systeme im Vordergrund. Das Gehirn greift bei der Planung und Ausführung von Bewegungen auf die Informationen des propriozeptiven, vestibulären und visuellen Systems zurück. Im Einführungskurs wurden bereits das propriozeptive und visuelle System mit praktischen Übungen behandelt. Im Fortführungskurs soll nun speziell das vestibuläre System behandelt und der Praxis angewendet werden.
Das vestibuläre System spielt insbesondere für die posturale Kontrolle eine wichtige Rolle. Ein gute posturale Kontrolle ist wiederum ein wichtiges Kriterium für Sicherheit und Bewegungskompetenz. Die posturale Kontrolle meint ein sensomotorisches Phänomen, bei dem die Informationen der 3 bewegungssteuernden Systeme in relevanten Hirnstrukturen wie dem Kleinhirn oder Hirnstamm verarbeitet werden und über reflexive Bahnen die Haltungsmuskulatur für statische und dynamische Stabilität angesteuert wird.
Das vestibuläre System, bestehend aus einem peripheren und zentralen Anteil ist hier von enormer Bedeutung. Basierend auf der Physiologie des peripheren Vestibularorgans – bestehend aus den drei Bogengängen (horizontal, posterior und anterior) sowie den Otolithenorganen (Sakkulus und Utrikulus) und dem Nervus Vestibulocochlearis – wird dieses Wissen genutzt, um die einzelnen Bereiche gezielt zu testen und zu stimulieren. Dabei spielt auch der vestibulo-okuläre Reflex eine wesentliche Rolle.
Am Ende der Weiterbildungsreihe steht ein einheitliches Konzept zur Integration des Neurozentrierten Trainings mit Fokus auf den drei bewegungssteuernden Systemen – propriozeptiv, visuell, vestibulär – in die tägliche Praxis.
Ablauf des Workshops
Referent:
Jannik Schuster, Neurozentrierter Schmerz & Performance (Neuroathletik) Coach, M.Sc., Sportwissenschaftler, Ausbilder und Dozent
Unterrichseinheiten: 23
Fortbildungspunkte: 23
Kostenlose Serviceleistungen:
Skript und Pausenverpflegung
Täglich von 09.00 - 17.00 Uhr
Termine und Orte
| Von | Bis | Ort | Durchführungs- garantie |
Frühbucher bis Betrag |
Lastminute ab Betrag |
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| 16.12.2027 | 17.12.2027 | Bad Pyrmont |