Beschreibung
Einführung und Grundlagen
- Einführung in die Begriffe: Was ist Feel Good Management? Was ist BGM?
- Ziele und Nutzen: Wie tragen diese Ansätze zur Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit bei?
- Abgrenzung der Rollen: Aufgaben von Feel Good Managern vs. BGM-Verantwortlichen.
- Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen:
- Arbeitsschutzgesetz
- Betriebliche Fürsorgepflichten
- Datenschutz im BGM
- Praxisbeispiele: Erfolgreiche Implementierung von Feel Good Management und BGM in Unternehmen
Analyse der Unternehmenskultur und der Mitarbeiterbedürfnisse
- Was ist Unternehmenskultur? Welche Rolle spielt sie für Gesundheit und Wohlbefinden?
- Methoden zur Analyse:
- SWOT-Analyse zur Identifikation von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken
- Mitarbeiterbefragungen und Interviews
- Analyse von Stressoren und Gesundheitsrisiken im Arbeitsalltag
- Werkzeuge und Techniken für die Datenerhebung: Digitale Tools, Feedbacksysteme
- Erstellung eines Maßnahmenplans auf Basis der Analyseergebnisse
Kommunikation und Mitarbeiterbindung
- Grundlagen der Kommunikation:
- Kommunikationstechniken (z. B. aktives Zuhören, gewaltfreie Kommunikation).
- Förderung der Feedbackkultur: Wie wird konstruktives Feedback gegeben und angenommen?
- Strategien zur Mitarbeiterbindung:
- Maßnahmen zur Stärkung des Teamgeistes.
- Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zwischen Mitarbeitern und Führungskräften.
- Gestaltung interner Kommunikationskanäle:
- Regelmäßige Teammeetings.
- Nutzung von digitalen Plattformen für transparente Kommunikation
Gesundheitsfördernde Maßnahmen
- Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF): Grundlegende Prinzipien
- Fokusbereiche:
- Ernährung am Arbeitsplatz (z. B. gesunde Kantinenangebote, Obstkörbe)
- Bewegung: Förderung von Sportprogrammen und ergonomischen Arbeitsplätzen
- Mentale Gesundheit: Stressabbau durch gezielte Entspannungsmaßnahmen (z. B. Yoga, Meditation)
- Gamification: Motivation der Mitarbeiter durch spielerische Ansätze und Belohnungssysteme
- Praktische Umsetzung: Wie können Unternehmen gesundheitsfördernde Maßnahmen nachhaltig integrieren?
Physiologische und psychologische Grundlagen
- Grundlagen der Physiologie, Anatomie – typische Krankheitsbilder im Arbeitsumfeld
- Grundlagen der Psychologie – typische Krankheitsbilder durch psychische und soziale Belastung
- Gefährdungsbeurteilungen – Planen, Durchführen, Bewerten, Maßnahmen, Evaluation
Stressmanagement und Resilienzförderung
- Ursachen und Folgen von Stress am Arbeitsplatz
- Einführung in Stressbewältigungstechniken:
- Achtsamkeitsübungen
- Atemtechniken und Meditation
- Zeitmanagement und Priorisierung
- Resilienztraining: Wie können Mitarbeiter und Führungskräfte ihre psychische Widerstandskraft stärken?
- Präventionsmaßnahmen:
- Regelmäßige Gesundheitschecks
- Aufklärungskampagnen zu Stressbewältigung
- Aufbau von „Gesundheitsteams“, die als Multiplikatoren im Unternehmen agieren
Verantwortung der Führungskräfte im Feel Good Management und Betrieblichen Gesundheitsmanagement
- Verantwortung der Führungskräfte: Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden im Team
- Leadership-Ansätze:
- Wertschätzender Führungsstil
- Unterstützung der Work-Life-Balance der Mitarbeiter
- Umgang mit psychischen Belastungen der Mitarbeiter:
- Erkennen von Warnsignalen
- Unterstützung und Weiterleitung an Fachstellen
- Konfliktmanagement:
- Konflikte frühzeitig erkennen und ansprechen
- Einführung in Mediationstechniken
Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Betrieblichen Gesundheitsmanagement
- Digitale Tools für das BGM:
- Gesundheitsplattformen, Apps und Wearables
- E-Learning-Programme für Mitarbeiter
- Datenschutz und IT-Sicherheit im BGM:
- Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten
- Nachhaltigkeit:
- Entwicklung umweltfreundlicher Arbeitsplätze („Green Offices“)
- Förderung nachhaltiger Mobilität (z. B. Fahrrad-Leasing, Job-Tickets)
- Erfolgsmessung:
- Festlegung von KPIs (Key Performance Indicators)
- Methoden zur Evaluierung von Maßnahmen
- Interne, schriftliche Prüfung
Personalführung
- Führungsbeteiligte
- Vorgesetzte
- Mitarbeiter
- Weisungen
- Aktuelle Herausforderungen der Führung (z. B. hybride Teams, Führen aus dem Homeoffice, Krisenmanagement)
- Ethische Führung
- Corporate Social Responsibility (CSR)
- Nachhaltige Personalstrategien
- Umgang mit Diversität und Inklusion
- Ethischer Einsatz von KI im Personalwesen (Bias, Transparenz, Datenschutz)
Führungsmittel
- Prozessbezogene Führungsmittel
- Ziele (Arten, Management by Objectives)
- Informationsbezogene Führungsmittel
- Aufgabenbezogene Führungsmittel
- Personenbezogene Führungsmittel
Führungsstil
- Führungsstile und Führungsdimensionen
- Führungsmodelle
- Leadership in der VUCA-Welt (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität)
Personalentwicklung
- Personalbildung (Ausbildung, Fortbildung, Umschulung)
- Agile Personalentwicklung, New Work, Selbstgesteuerte Teams
- Talentmanagement
- Bildung außerhalb des Arbeitsplatzes
- Multimedia, Digitalisierung
- Kontrolle
- Mentoring
- Coaching
- Personalförderung
- Fördergespräch
- Fördermaßnahmen
- Organisationsentwicklung
- Diversity Management
- Nachhaltige Personalentwicklung
Personalplanung
- Ziele (Aufgaben, Einbindung, Bedingungen)
- Durchführung (Zeitraum, Inhalt, Detaillierung, Planungsart)
- Personalbestandsplanung
- Personalbeschaffung
- Personalbedarfsplanung
- Personaleinsatzplanung
- Personalveränderungsplanung
- Personalentwicklungsplanung
- Personalkostenplanung
- Nachhaltige Personalbeschaffung (Green Recruiting)
Personalfreistellung
- Freistellung
- Kündigung
- Abwicklung
- Sozialverträglichkeit und rechtliche Rahmenbedingungen
Personalverwaltung
- Personalaktenführung
- digitale Personalakte
- Einsatz von KI in der Personalverwaltung
- Interne, schriftliche Prüfung
Grundlagen der Kommunikation
- Teambuilding
- Kommunikation – was bedeutet das?
- Wie funktioniert Informationsaustausch?
- Kommunikationsmodelle
- Das Kommunikationsmodell von Watzlawick
- Das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun
- Kommunizieren Frauen und Männer anders?
Grundlagen des Konfliktmanagements
- Konfliktdefinition
- Konfliktarten
- Eskalationsstufen
- Konflikte erkennen
- Konflikte nutzen
- Die eigene Einstellung zu Konflikten
- Konfliktlösung
Methoden zur Konfliktbewältigung
- Die Transaktionsanalyse
- Grundelemente der Transaktionsanalyse
- Praktische Anwendungsmöglichkeiten
- Wichtige Grundüberzeugungen und Grundeinstellungen
- Erkennen eigener Stärken und Schwächen
- Wie kommuniziere ich optimal?
- Wie kann ich andere besser überzeugen?
- Wie reagiere ich auf Provokationen?
- Erkennen von Manipulationsversuchen
- Der Einfluss einer wertschätzenden inneren Grundhaltung auf den Gesprächsverlauf
- Gründe für Kommunikationsstörungen erkennen
- Erkennen von Konfliktmustern
- Die Modelle der TA: Das Persönlichkeitsmodell, das Kommunikationsmodell, das Rollenmodell
- Drei Regeln der Transaktionsanalyse
- Die drei Ich-Zustände: Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich
- Arbeiten mit dem „Inneren Team"
- Das Modell des „Inneren Teams"
- Innere Pluralität
- Kooperative Führung
- Innere Teamkonflikte
- Der innere Teamaufbau
- Praktische Umsetzung
- Gewaltfreie Kommunikation
- Grundlagen der GFK in Theorie und Praxis
- Die vier Schritte: Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse, Bitten
- Selbst- / Fremdeinfühlung, Empathie in Konflikten
- Umgang mit Ärger, Wut und mit starken Emotionen
- Zustimmung / Ablehnung (Nein sagen, Ja sagen)
- Vorwürfe in hilfreichen Dialog wandeln
- GFK und das innere Team
- Das eigene Kommunikations- und Konfliktverhalten reflektieren
- Die verschiedenen Möglichkeiten eine Botschaft zu hören und sich selbst auszudrücken
- Eskalationsdynamiken und Konfliktverläufe
- Umgang mit Aggression und offener Gewalt
- Dankbarkeit und Wertschätzung
- Dimensionen der Bedürfnisse
- Gewaltfreie Kommunikation im Alltag
- Typenindikatoren-Modelle
- Erstellen des eigenen Persönlichkeitsprofils
- Das eigenen Verhalten reflektieren und verstehen
- Das Verhalten anderer verstehen und respektieren
- Unterschiede der Persönlichkeitstypen und der Verhaltensweisen
- Erfolgreiche Strategien im Umgang mit anderen
- Das Konfliktgespräch
- Gesprächsstrategien sinnvoll einsetzen
- Vorbereitung von Gesprächen
- Zielorientierung im Gespräch
- Aktives Zuhören
- Fragetechniken
- Überzeugende Argumentation
- Umgang mit Einwänden
- Interne, schriftliche Prüfung